• Jochen Grönegräs

Aktualisiert: Apr 12

Etwa 7000 Jahre ist es her, dass im fernen Ägypten der Werkstoff Glas erstmals künstlich hergestellt und für die Glasur von Tongefäßen verwendet wurde. Selbst in den Jahrtausenden davor war das Material bereits bekannt: Das bei Vulkanausbrüchen oder Blitzeinschlägen natürlich entstandene Glas wurde bereits in der Jungsteinzeit für die Produktion von Jagdwaffen und feinem Schmuck genutzt. Heute wird Glas zwar industriell und in großen Mengen gefertigt, es hat aber nie seine Attraktivität und Faszination eingebüßt.


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Die wichtigsten Rohstoffe bei der Herstellung von Flachglas sind: Quarzsand, Kalk und Soda. Alle Materialien sind in der Natur reichlich vorhanden und stellen auch in der Entsorgung keine Probleme dar. Diese „Zutaten“ werden im Schmelzofen auf 1.550 °C erhitzt. Danach gelangt die flüssige, heiße Glasmasse in ein Bad aus flüssigem Zinn. Da das Glas leichter ist als Zinn, fließt oder floated es auf dem Zinn. Die Glasoberfläche wird damit absolut glatt und eben. Nach der langsamen und kontrollierten Kühlung wird das Glas auf Standardmaße geschnitten und abgestapelt.


Ein langer, stetiger, nie abreisender Fluss ist die Produktion von Floatglas in einer modernen Floatglasanlage.





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